Ab dem Ostersonntag, 20. April 2003, sind auf der Homepage der Pfarrei Schlüsselfeld unter www.st-johannes-schluesselfeld.de Ostereier versteckt.
Gegenüber menschlichen „Befreiungskonzepten“ hat Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick zur Vorsicht geraten. Auch religiöse Verbrämung dürfe uns nicht blauäugig werden lassen. In seiner Predigt an Ostern im Bamberger Dom sagte er wörtlich: “Es gibt keinen heiligen Krieg, nur heiligen Frieden; es gibt keine Kreuzzüge mit Waffen, das ist ein Widerspruch in sich; es gibt nur Kreuzzüge der wehrlosen Liebe, des selbstlosen Dienens, des wahrhaftigen Dialogs“.
Der Sankt Michaelsbund hat zum Jahr der Bibel 2003 eine Liste mit empfehlenswerter Literatur erstellt. Sie enthält vor allem Bibelausgaben, auch für Kinder, ferner Sachbücher zur Bibel und Literatur mit biblischen Motiven.
Ostern bedeutet Auferstehen zum Leben, setzt Zeichen der Hoffnung auch in schweren Situationen und Zeiten – davon ist der Bamberger Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick überzeugt. In seinen Gedanken zum Ostergeschehen formuliert er in der ehemaligen Benediktinerklosterkirche St. Michael in Bamberg sein persönliches Glaubensbekenntnis vor dem Hintergrund biblischer und literarischer Erfahrungsberichte.
Wer an Taufen denkt, hat das Bild eines kleinen Kindes vor Augen: Ein Baby auf den Armen der Eltern, dessen Kopf vom Priester mit Wasser begossen wird. Gerade in der Osternacht gibt es in Pfarrgemeinden in der ganzen Erzdiözese wieder viele solcher Taufen. Auch der Pfarrer von Gaustadt, Matthias Wünsche, darf an Ostern zwei neue Mitglieder in die Gemeinschaft der Christen aufnehmen. Doch den Gläubigen in der Pfarrkirche St. Josef bietet sich dabei ein anderes Bild. Denn die beiden Täuflinge sind keine kleinen Kinder mehr. Wünsche spendet der Medizinerin Olena Koczub und dem 16-jährigen Schüler Christopher Skrock das Sakrament der Taufe.
Ein Jahr hat ein Kamerateam das kirchliche und weltliche Brauchtum im oberfränkischen Effeltrich (nahe Erlangen und Forchheim) begleitet. So sind u. a. Aufnahmen vom wenig bekannten Ostersingen, vom Georgi-Ritt am Ostermontag und von der prächtigen Fronleichnamsprozession mit den Trachten und Brautkronen entstanden.
Papst Johannes Paul II. hat am Gründonnerstag eine Enzyklika (Weltrundschreiben) an die Bischöfe, Priester, Diakone, Ordensleute und alle Christgläubigen über die Eucharistie in ihrem Verhältnis zur Kirche mit dem Titel „Ecclesia de Eucharistia“ veröffentlicht.
Erzbischof Schick setzte neue Akzente bei der traditionellen Fußwaschung im Dom: Bei den so genannten zwölf Aposteln, denen der Bamberger Oberhirte gestern abend symbolisch die Füße reinigte, handelte es sich erstmals um Ehrenamtliche aus dem Dekanat Bamberg, die unabhängig von ihrem Alter eingeladen wurden.
Als Antwort auf die Würde des Lebens von Anfang an und auf die Trauer der Eltern wertete Angelika Ernst-Zwosta von der katholischen Krankenhausseelsorge am Klinikum Bamberg die Errichtung eines neuen Gräberfeldes auf dem Bamberger Friedhof. Hier werden in Zukunft drei Mal pro Jahr Kinder beerdigt, die im Mutterleib oder kurz nach der Geburt starben.
Schwester Josefa Voß macht keinen Hehl aus einem schwierigen Weg: „Am liebsten wäre ich auch schon drei Mal davongelaufen“, blickt sie auf ihre ersten Jahre als Benediktinerin zurück. Doch es habe immer wieder ein Zeichen von oben gegeben: ein Brief, ein besonderes Buch, eine Erfahrung in Gottes Natur.