Der Eichstätter Bischof Dr. Walter Mixa ist am Samstag von Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Augsburg ernannt worden. Der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick gratulierte dem neuen Oberhirten. In dem Glückwunschschreiben heißt es: „Ich freue mich sehr, dass die Diözese des hl. Ulrich in Dir einen in Theologie und Verwaltung kenntnisreichen und erfahrenen Oberhirten erhält, zumal Du auch in Deine Heimatdiözese zurückkehrst, die Dir von Jugend an vertraut ist. Ich gratuliere der Diözese Augsburg zu ihrem neuen Bischof. Zugleich bedauere ich aber auch sehr, dass die Diözese Eichstätt und somit der Metropolitanverband Bamberg Dich als Bischof verliert.
Vor kurzem rückte die Adelgundiskapelle auf dem Staffelberg wieder für kurze Zeit in den Mittelpunkt des christlichen Lebens im Staffelsteiner Land.
Ein von der CariThek, der Ehrenamtsbörse des Caritasverbandes, neu installierter Bamberger Ehrenamtspreis ist nur einer von vielen guten Gründen, am Samstag, 23. Juli zwischen 10 und 14 Uhr den Bamberger Maxplatz zu besuchen. 28 Bamberger Einrichtungen – von Amnesty International bis Vinzenzverein - werden mit abwechslungsreichen Aktionen alle Altersgruppen ansprechen. Im Mittelpunkt stehen natürlich Ehrenamtliche, die an diesem Tag von Ehrengästen mit Gebäck und Getränken bedient werden.
Sieben Strukturberater sind derzeit im Erzbistum Bamberg in den Dekanaten und Pfarreien unterwegs. Nicht überall werden sie mit offenen Armen empfangen, sondern Skepsis und viele Fragen stehen zunächst im Vordergrund. Dennoch zeigen die Pfarrgemeinden auch viel Interesse. Manchmal versammeln sich mehrere Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen, so dass bis zu 60 Leute zusammenkommen. Die sieben Strukturberater sollen die Umstrukturierung der Pfarreien zu größeren Seelsorgebereichen voran bringen. Trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten machen sie ihre Arbeit gerne. Es entsteht Bewegung, die Vitalität der Gemeinden ist zu spüren, sie setzen sich für das ein, was ihnen wichtig ist, und sie fangen an, mit anderen Gemeinden darüber zu reden.
Bamberg. (bbk) Ruhe und Stille bräuchten nicht nur das persönliche religiöse Leben, sondern auch die Kirche insgesamt, besonders die Liturgie, betonte Erzbischof Dr. Ludwig Schick bei einem Gottesdienst zum Skapulierfest in der Bamberger Karmelitenkirche. Die Kirche mache manchmal nach außen den Eindruck, dass sie sich um alles kümmere. Auf jede soziale, wirtschaftliche, technische und politische Frage gebe sie eine Antwort und zu jedem Problem habe sie eine Stellungnahme parat. Dadurch gehe nach Auffassung einiger der eigentliche Auftrag der Kirche, die Menschen in einen unmittelbaren Kontakt, mit Gott und ins Gespräch mit Jesus Christus zu bringen, unter. Die soziale Verantwortung und das geistliche Leben müssten in der Kirche eine Einheit bilden.
Jenö Buzansky, Gyula Grosics, Horst Eckel, Herbert Erhart, Alfred Pfaff und Ottmar Walter; Namen, eben nicht wie Schall und Rauch. Namen, die nicht (so schnell) vergehen. Und wird man zum stillen Beobachter der Ereignisse und Veranstaltungen vom 09. und 10. Juli 2005 bei den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf, so wird man gleichzeitig zum glühenden Zeugen, dass gewisse Namen geradezu generationsübergreifend zum einen ihre Bedeutung bewahren, zum anderen wieder und wieder neu belebt werden. Vor allem wenn sie dann seit über fünf Jahrzehnten den Mythos „Wunder von Bern“ verkörpern.
Die Patientenverfügung und die Frage nach den letzten Tagen und Stunden im Leben eines Menschen treibt viele Menschen um: Über 150 Besucher waren zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Patientenverfügung – ja oder nein“, die der Hospiz-Verein Ansbach organisiert hatte, gekommen.
Bamberg. (bbk) Wallfahren soll inspiriert sein von der Wallfahrt Jesu von Galiläa nach Jerusalem gemäß dem Lukasevangelium. Darauf machte Erzbischof Dr. Ludwig Schick bei einem Gottesdienst anlässlich des 100jährigen Bestehen des Wallfahrtsvereins Maria Hilf in der Bamberger St. Gangolf-Kirche aufmerksam. Wallfahren sei ein Phänomen aller Religionen. Das II. Vatikanische Konzil habe ausdrücklich die Prozessionen gutgeheißen. Wallfahren sei aber oft zum Tourismus und Geschäft geworden. Arbeit und Familie seien vernachlässigt worden; Wallfahrer seien skurile egoistische Menschen gewesen. Dem sei entgegenzuwirken. Durch die christlichen Wallfahrten müssten die Wallfahrer evangeliumsgemäßere Menschen werden.
Etwa 50 Wallfahrerinnen und Wallfahrer waren der Einladung der Diözesanstelle Berufe der Kirche gefolgt und machten sich in der Nacht vom 18. zum 19. Juni von Forchheim aus auf den ca. 34 km langen Weg nach Bühl zur Kirche Mariä Heimsuchung
Unter dem Motto „Cantate Domino“ lädt der Chor der Pfarrkirche St. Johannes d.T. Schlüsselfeld unter der Leitung von Jörg Beckenbauer am kommenden Sonntag, den 17. Juli 2005, um 18.00 Uhr zum Sommerkonzert in die Schlüsselfelder Marienkirche ein.