Auf dem Weg zum XX. Weltjugendtag in Köln verbringen hundert jugendliche Gäste aus der französischen Diözese Rodez fünf Tage der Begegnung in den Lichtenfelser Pfarreien. Nach dem großen Hallo am Mittwochabend war der zweite Tag äußerst erlebnisreich, sowohl für die Gäste als auch für die Gastgeber.
220 Jugendliche aus der Ukraine, Tschechien, Slowenien und Frankreich machten sich beim gestrigen „Tag des sozialen Engagements“ im Vorfeld des Weltjugendtags in Stadt und Landkreis Forchheim nützlich. Gemeinsam mit ihren Gastgebern engagierten sie sich bei sozialen Projekten.
Eine 30-köpfige Gruppe junger Franzosen aus Rennes/Bretagne verbringt die Begegnungstage im Vorfeld des Weltjugendtages in den Pfarrgemeinden Pommersfelden und Sambach. Als Projekt am „Tag des sozialen Engagements“ stellten die Gäste aus Frankreich zusammen mit ihren Gastgebern und Ehrenamtlichen aus der Pfarrei zwei große Feldkreuze und mehrere Ruhebänke an ausgewählten Wegen in der Flur auf.
Die jugendlichen Besucher aus Ungarn und Italien, die auf dem Weg zum Weltjugendtag derzeit Station in Kronach machen, zeigten soziales Engagement für ihre Gastgeber. An fünf Stationen wirkten die Jugendlichen gestern zusammen mit Einheimischen, um einerseits die Kontakte zu vertiefen, andererseits aber auch, um so danke für die freundliche Aufnahme im Frankenwald zu sagen.
Gestern fand beim „Tag des sozialen Engagements“ eines der Projekte mit 15 Kroaten und insgesamt 13 Behinderten und Jugendlichen aus Herzogenaurach in der Aurach-Werkstatt statt. Das Motto des Treffens lautete „Gemeinsam können wir etwas bewegen“. Als Einstimmung auf den XX. Weltjugendtag 2005 in Köln trafen sich am Morgen mehr als 54 Kroaten aus Pozega bei Nova Gradiska und Herzogenauracher in der St. Otto-Gemeinde zum Taizégebet.
Bis zu 12 Stunden täglich wird im Internet live vom Weltjugendtag in Köln berichtet. Von Dienstag, den 16. 8., bis Sonntag, den 21. August, wird ein Team von 60 Journalisten für das Live-Programm im Netz verantwortlich sein.
„Wir sind gekommen, um IHN anzubeten!“ Dies Motto des Weltjugendtages soll Verwirklichung finden bei der Anbetungsstunde am Sonntag, den 14. Aug. von 16.30-17.30 Uhr in der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten.
Under Construction“ hieß das Motto für den Tag des sozialen Engagements am gestrigen Freitag in Herzogenaurach. Ein Tag in der Reihe der Begegnungen mit den Gästen in Herzogenaurach, die zum Weltjugendtag in Köln weiterfahren. Zu diesem Tag luden die katholischen Kirchengemeinden und das Jugendhaus rabatz alle Jugendlichen über 14 Jahren ein.
Alle Sendungen mit Untertitel für hörgeschädigte Menschen, die rund um den Weltjugendtag vom 15.-21.08.2005 in Köln ausgestrahlt werden, hat Pastoralreferent Michael Geisberger von der Katholischen Hörgeschädigtenseelsorge im Bistum Augsburg auf seiner Homepage unter folgender Adresse www.hoergeschaedigt.bistum-augsburg.de/wjt.html zusammengestellt:
Bamberg (bbk). „Uns Christen verbindet ein gemeinsamer Freund, Jesus Christus. Die christliche Freundschaft hat deshalb göttliche Dimensionen“, so Erzbischof Dr. Ludwig Schick im mittelfränkischen Weisendorf am Tag des sozialen Engagements, der im Rahmen der „Tage der Begegnung“ im Vorfeld des Weltjugendtages stattfindet. „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Schick weist mit diesem Zitat auf das Wesen der Kirche hin, das in der Freundschaft mit Jesus bestehe. In der Eucharistiefeier komme diese Freundschaft besonders zum Ausdruck. Sie sei „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens.“ Im Freundeskreis Jesu Christi spielten Völker, Nationen, Sprachen, Hautfarben keine Rolle.