Fünf Tage lang waren 3 500 Jugendliche zu Besuch in der Erzdiözese Bamberg. Jetzt geht es weiter zum Weltjugendtag nach Köln. Gastgeber und Gäste äußern sich durchweg positiv zu den „Tagen der Begegnung“ im fränkischen Bistum. Erzbischof Dr. Ludwig Schick sagte, er sei „stolz auf die Gastfreundschaft in unserer Erzdiözese und auf die vielen hervorragenden jungen Leute.“ Als besonders wichtig hat der Oberhirte den Tag des sozialen Engagements empfunden: „Dieser hat uns zusammengeschweißt auf ein Handeln in unserer Welt im Geiste Christi.“
Der bevorstehende Weltjugendtag darf nach Auffassung des Bamberger Erzbischofs Dr. Ludwig Schick kein „Event ohne Konsequenzen“ werden. Es gehe darum, die Freundschaft zu Christus zu erneuern, sagte der Oberhirte am Montag, dem Fest Maria Himmelfahrt, anlässlich der Verabschiedung der internationalen Gäste. „Aus der Freundschaft mit Christus entsteht die aktive, engagierte Zugehörigkeit zu seiner Kirche, die sein Wirken in der Welt und in der Zeit fortsetzen soll“, betonte Schick im Rahmen eines Gottesdienstes in der Bamberger Pfarrkirche Bischof Otto.
12 000 Besucher haben Samstagnacht die liturgische Lichtinstallation als Ausklang der diözesanen Bamberger Vorbereitungstage für den Weltjugendtag gesehen. Diözesanjugendseelsorger Helmut Hetzel war danach begeistert: „Das war ein außerordentliches Erlebnis, etwas ganz einmaliges.“ Viele Gäste aus der Umgebung seien extra wegen der Lichtinstallation auf den Domplatz gekommen; leider hätten viele eher gehen müssen, um ihre Züge und Busse pünktlich zu erreichen.
„Bamberg - Here we are“ – so lautete das Motto des Tages und insgesamt 12 000 Menschen haben es sich zu eigen gemacht: Jugendliche aus dem Erzbistum und aus 36 Ländern, Gastfamilien und Neugierige aus der Domstadt. „Wohl nie zuvor sind so viele junge Menschen auf dem Domplatz zusammengekommen“, bilanzierte Erzbischof Dr. Ludwig Schick am Samstagabend sichtlich beeindruckt.
Würdigung einer tollen Leistung: Kirsten Papenfuß, Auszubildende beim Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg, hat von der Regierung von Oberfranken eine besondere Anerkennung für ihren hervorragenden Abschluss der Berufsschule erhalten. Landrat Reinhardt Glauber überreichte ihr die Urkunde am vergangenen Freitag in Forchheim. Die junge Kauffrau für Bürokommunikation schloss ihre Berufsschulausbildung am Beruflichen Schulzentrum Forchheim als Klassenbeste und mit der Gesamtnote 1,0 ab. Bei der IHK-Abschlussprüfung blieb sie nur zwei Punkte unter der glatten 1.
Hüte und Menschen ereilt oft das gleiche Schicksal: Alte „Schachteln“ holt man selten hervor. Dabei zählen doch die inneren Werte ... – Mitglieder des Vereins zur Förderung und Unterstützung selbständigen Wohnens im Alter und bei Behinderung haben sich etlicher gebrauchter Kopfbedeckungen angenommen und diese ehrenamtlich mit viel Fingerspitzengefühl und markanten Accessoires aufgepeppt. Die guten Stücke stehen nun zum Verkauf, damit Geld in die Vereinskasse kommt, um Senior(inn)en zu unterstützen, die „Soziale Personenbetreuung – Hilfen im Alltag“ (SOPHIA) nötig haben, sich diesen Dienst trotz niedriger Kosten nicht leisten können.
Lustig und lebensfroh haben 5000 Jugendliche aus 36 Nationen am Bamberger Diözesanfest zur Einstimmung auf den Weltjugendtag teilgenommen. Nach der offiziellen Begrüßung durch Erzbischof Dr. Ludwig Schick auf dem Domplatz hatten Gäste, Gastgeber und Interessierte die Qual der Wahl: Sie konnten das Bühnenprogramm auf dem Domplatz weiterverfolgen oder diverse Workshops in 15 Zentren in der Stadt besuchen. So wie der zwölfjährige Michael Schmittinger aus Hirschaid genossen sie „die fröhliche Atmosphäre und Leute von überall her zu sehen“.
Fröhlich und ausgelassen war die Stimmung der jungen Menschen, die Erzbischof Ludwig Schick am Samstag Nachmittag zur Eröffnung der diözesanen Veranstaltung zum Weltjugendtag mit dem Titel "Bamberg - here we are ..." begrüßen konnte. In ihren eigenen Sprachen hieß er die Gäste der Erzdiözese Bamberg willkommen und bedankte sich im gleichen Atemzug bei den Familien in den Pfarreien, die die Weltjugendtagsbesucherinnen und -besucher aufgenommen haben.
Mit einem Festgottesdienst und dem anschließenden Pfarrfest erinnerten die Plankenfelser Katholiken an die Einweihung ihrer Filialkirche St. Heinrich vor 80 Jahren. Den Festgottesdienst hielten Pfarrer Hans Hellebrandt und der ehemalige Nankendorfer Pfarrer und heutige geistliche Rat Georg Zametzer, der in Plankenfels von 1968 bis 1983 wirkte und in dessen Amtszeit auch die Kirchenerweiterung zwischen den Jahren 1971 bis 1975 fiel. Heute lebt Pfarrer Zametzer im Ruhestand in Buttenheim.
Erzbischof Dr. Ludwig Schick wird am Samstag, 24. September 2005, um 14.00 Uhr im Dom zu Bamberg folgende vier Alumnen des Priesterseminars zu Diakonen weihen: Matthias Bambynek, aus Görlitz/St. Jakobus (Diözese Görlitz), zur Zeit im pastoralen Dienst in Kronach; Peter Fischer aus Bamberg/Maria Hilf, zur Zeit im pastoralen Dienst in Bad Windsheim; Markus Schürrer aus Bamberg/St. Martin, zur Zeit im pastoralen Dienst in Scheßlitz und Matthias Stepper aus Nürnberg/Corpus Christi (Diözese Eichstätt), zur Zeit im pastoralen Dienst in Bamberg St. Martin.