Bamberg, Köln (bbk). Viele positive Signale gehen vom Weltjugendtag in Köln aus, resümiert Erzbischof Dr. Ludwig Schick. „So viele Menschen, vor allem Jugendliche, die ihren Glauben leben und bekennen, das gibt Hoffnung und Zuversicht.“ Es ginge eben auch ohne übermäßigen Alkoholgenuss, ohne Drogen, ohne Aufputschmittel. „Jugendliche können trotzdem froh sein. Sie sind diszipliniert und dennoch fröhlich“, so Schick weiter. „Eine Million Jugendliche kommen beim Abschlussgottesdienst zusammen, singen und beten miteinander und sind friedlich. Das zeugt von großer Solidarität, Rücksicht und Fürsorge untereinander. Dieses Verhalten ist vorbildlich.“
„Wasser – Symbol des Lebens und Symbol der Reinigung.“ Das Wasser als lebenserhaltende Kraft, als Quelle von allem, als Ursymbol steht im Mittelpunkt des Frauenwochenendes, das von Freitag, den 16. September, 18.30 Uhr, bis Sonntag, den 18. September, 13.30 Uhr in der Benediktinerabtei Maria Frieden in Kirchschletten, stattfindet.
Herzogenaurach. Die Welt am Bildschirm war beeindruckt vom Papst in Köln. Überwältigt sind sie auch, aber von den Begegnungen mit der Jugend der Welt, die vier Herzogenauracher, die den Weltjugendtag hautnah miterlebten.
In diesen Tagen kehrten 130 Pfadfinder aus Erlangen und dem Landkreis der Stämme Asgard, Waräger und Steinadler vom achten Bundeslager des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) in Wolfsburg (Ortsteil Almke) zurück. Sie waren wie viele der Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren mit drei Sonderzügen der Deutschen Bahn an- und abgereist.
Die Arbeitsmarktpolitik muss sich stärker einer nachhaltigen Familienpolitik unterordnen. Dies erklärte die KAB-Diözesanverbandsvorsitzende des Erzbistums Bamberg, Ingrid Schumann, anlässlich der Veröffentlichung des 7. Familienberichtes der Bundesregierung. Die KAB begrüßt daher den Bericht, der das Dilemma zwischen der heutigen Erwerbsarbeitsgesellschaft und jungen Menschen, die Familie gemeinsam leben wollen, offen beschreibt.
Höchstadt. Beeindruckende Fotos, die zeigen „wie es dort ausschaut und wie es riecht“, brachten stellvertretende Landrätin Karin Knorr und FT-Redakteurin Waltraud Enkert von ihrer Indienreise mit. Damit warben die beiden und weitere Initiatoren für das Projekt „Hilfe für Colachel“ an einem Informationsabend am Freitag im Kommunbrauhaus.
Köln, Bamberg (bbk). Mit tosendem und langanhaltendem Beifall bedankten sich rund 2500 Jugendliche bei Erzbischof Dr. Ludwig Schick für seine klaren Worte in Bezug auf das Sexualverhalten junger Menschen. Während einer Katechese (mit dem Thema „Der wahre Anbeter Gottes in der Welt“), die Schick am Freitag in Wuppertal hielt, befragte ein Medienvertreter den Erzbischof nach den Gebrauch von Kondomen durch Jugendliche beim Weltjugendtag. Daraufhin reagierte der Erzbischof sehr emotional: „Unsere Jugendlichen sind doch keine Sexmonster, die nichts anderes im Kopf haben, als mit wem sie wie oft möglichst ohne Konsequenzen schlafen können. Die meisten Jugendlichen möchten ihre Sexualität als Gabe Gottes entdecken und mit ihr in treuer Liebe glücklich werden.“ Die jugendlichen Zuhörer dankten dem Erzbischof für die klaren Worte mit großem Applaus.
Köln, Bamberg (bbk). „Es war sehr beeindruckend. Wenn man von der Altarinsel, auf der wir Bischöfe standen, auf die große Menschenmenge schaute, sah man so weit das Auge reicht mitfeiernde und mitbetende Gottesdienstbesucher.“ Erzbischof Dr. Ludwig Schick nahm an dem Abschlussgottesdienst zum Weltjugendtag als einer von 800 Bischöfen und rund 10.000 Priestern auf dem Marienfeld bei Köln teil.
Die „große“ Muttergottesprozession in Bamberg findet in diesem Jahr nicht am Sonntag nach dem Feiertag Mariä Himmelfahrt (15. August) statt, sondern erst im September. Das war 1796 schon einmal der Fall.
Köln/Höchstadt. Ein Renner auf dem Weltjugendtag in Köln ist eine Aktion aus dem Aischgrund. Mehr als 50 000 „Peace- Tea“-Beutel wurden an den ersten beiden Tagen an Jugendliche aller Nationen verteilt.