Stegaurach. Pfarrer Jeremias aus der Diözese Kottar in Südindien hat für den im Urlaub befindlichen Walter Ries die Vertretung in Stegaurach übernommen. Er war es auch, der nach dem Tsunami Weihnachten vorigen Jahres in dieser Region Hilfe für die dortige Bevölkerung organisiert hat. Die Pfarrvertretung, die bis gegen Ende September dauert, bot für den indischen Pfarrer die Gelegenheit, Auskunft über die Verwendung der reichlichen Spendenmittel zu geben.
Als absolut unerlaubt auch zum Zwecke der Heilung von anderen Menschen hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die Forschung an embryonalen Stammzellen verurteilt. „Ein menschliches Leben für ein anderes menschliches Leben zu benutzen, ist gegen die Personwürde und die Einmaligkeit der Person“, betonte Schick: „Dies kann niemals erlaubt sein.“ Für die christliche Ethik beginne das menschliche Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, verbrauchende Stammzellenforschung sei also „Tötung von Menschen im embryonalen Zustand“, so der Erzbischof wörtlich.
Neunkirchen am Brand. Insgesamt 15 Tage waren die Neunkirchner Jakobspilger (36 Frauen und Männer) wieder unterwegs, um ihrem Ziel in Santiago de Compostela näher zu kommen. Von Burgos in Nordspanien ging es über 300 Kilometer zu Fuß nach Ponferrada.
„Die aufopferungsvolle Hilfe der vielen Freiwilligen bei der Hochwasserkatastrophe in Bayern hat wieder eindrucksvoll gezeigt - ehrenamtliches Engagement ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar“, betonte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens am 4. September 2005 in München mit Blick auf den „Freiwilligensurvey Bayern 2004“.
Zur nächsten Anbetungsstunde am Sonntag, den 11. September laden die Benediktinerinnen vom Eucharistischen König der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten die gesamte Bevölkerung recht herzlich ein. Dabei soll ganz besonders all der Opfer von Terroranschlägen und der jüngsten Naturkatastrophen gedacht werden. Junge Erwachsene und Kinder werden diese Stunde der Eucharistischen Anbetung mitgestalten.
Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts steht nun endgültig fest, dass am 18. September 2005 ein neuer Bundestag durch die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gewählt werden wird. Der Vorstand des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Bamberg fordert alle Bürgerinnen und Bürger im Raum der Erzdiözese auf, ihr Recht wahr zu nehmen und ihrer Pflicht zu genügen, nach sorgfältiger Prüfung der Alternativen zur Gestaltung der zukünftigen Politik in Deutschland von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.
Wer Lust am Singen hat, ist eingeladen, sich einem der Chöre am Bamberger Dom anzuschließen: Domchor und Mädchenkantorei suchen zu Beginn des neuen Schuljahres wieder interessierte Buben und Mädchen ab der 2. Grundschulklasse. Die Kinder erhalten eine fundierte stimmliche und musikalische Ausbildung und werden in eine gute Chorgemeinschaft integriert.
Bamberg (bbk). Das Kolpingwerk Diözesanverband Bamberg führt am 18. September 2005 die 24. Diözesanwallfahrt durch. Die Wallfahrt startet um 10.00 Uhr am Vorplatz der Konzerthalle in der Mußstrasse und führt zur St. Jakobskirche in Bamberg, wo um 11.00 Uhr die Eucharistiefeier anschließt. Die Predigt wird Bundespräses Alois Schröder halten.
Paderborn. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken startet in diesen Tagen eine bundesweite Katechismus-Aktion unter dem Motto „Ich glaub` dran!“. Aufgrund einer zweckgebundenen Großspende bietet das in Paderborn ansässige Werk ab sofort pro Haushalt ein kostenloses Exemplar des kürzlich erschienenen Kompendiums des Katechismus der katholischen Kirche an – so lange der Vorrat reicht. „Wir möchten das Kompendium allen Christen in unserem Land zukommen lassen, denen die Weitergabe des katholischen Glaubens ein elementares Anliegen ist“, betonte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Prälat Clemens A. Kathke, zu dem Vorhaben.
UNTERMERZBACH. Nachdem P. Bernhard Weis, der seit Mitte April als Vizeprovinzial in Friedberg eine neue Aufgabe übernommen hat, über viele Jahre das Programm des Bildungshauses der Pallottiner in geprägt und geformt hat, hat diese Aufgabe nun P. Alois Hofmann übernommen. Mit dem neuen Programm bis Sommer 2006 versucht er, zum einen bewährte Angebote weiterzuführen, zum anderen aber auch eigene Akzente zu setzen.